| Ehrentafel |
| Geschichte bis 1995 |
| Vorstand |
| Kontakt |
|
Aus der Geschichte des Schachclubs Höheinöd bis zum Jahr
1995 Schach, „die Königin aller Spiele“ hatte in Höheinöd schon immer eine große Anhängerschar. So war es schon vor einigen Generationen und auch heute ist die Zahl der schachspielenden Bürger unseres Ortes sehr hoch. Die
Mehrheit betrachtete Schach jedoch lediglich als Unterhaltungsspiel,
sodass die im Verein organisierten Spieler nicht gerade hoch ist. Diese
kleine Schar, die mit viel Opferbereitschaft und Idealismus ihrem
Sport huldigt, kann auf das was bisher geleistet wurde stolz sein
und feierte 1993 das 60jährige Bestehen des Vereins. Der Schachclub
Höheinöd ist neben Zweibrücken und Pirmasens der drittälteste
Verein im Bezirk V des Pfälzischen Schachbundes. Nur
wer weiß welche Anstrengungen und Mühe aufgebracht werden musste
um in einem kleinen Ort wie Höheinöd den Spielbetrieb über 60
Jahre aufrechtzuerhalten und nur wer weiß wie viele Schachvereine
in dieser Zeit kamen und gingen, kann diese Leistung richtig würdigen. Die
Gründungsmitglieder Otmar Anstätt, Otto Frank, Karl Gölter, Emil
Martin, Willi Negle, Emil Schwan, Fritz Schwab und Werner Schneider,
die auch die erste Mannschaft in der Vereinsgeschichte bildeten,
hatten es besonders schwer, da der Unterschied zwischen „Cafehaus
Schach“ und Turnierschach doch erheblich war. Der damalige
Saarlandmeister Weisgerber, dessen Freund Pfalzmeister Husong und
Diemer, nach dem sogar eine Eröffnungsvariante benannt wurde,
nahmen sich der Mannschaft an und machten sie zu erfahrenen
Turnierspielern. Nach
dem 2.Weltkrieg, der wie überall auch bei uns das Vereinsleben lahm
legte, ging es relativ früh wieder los; bereits 1951 wurde der
Spielbetrieb wieder aufgenommen und unsere Mannschaft zeigte sich
recht schlagkräftig. 1953,1954 und 1955 wurden wir ohne
Unterbrechung Bezirksmeister, mussten uns aber in den Aufstiegskämpfen
gegen die routinierten Vereine der Vorderpfalz, Ludwigshafen,
Speyer, Worms Neustadt, geschlagen geben. 1956 klappte dann der
erneute Anlauf und Höheinöd war in der Landesklasse! Es konnte
jedoch gerademal ein einziges Unentschieden erreicht werden und wir
mussten wieder absteigen. Erstmals konnte auch eine 2.Mannschaft
gemeldet werden und der 1.Mannschaft gelang erneut der Aufstieg. 1961
wurde unsere Mannschaft auch Meister der Landesklasse- mit 6,5 aus 7
möglichen Punkten und stieg in die höchste pfälzische
Spielklasse, die Meisterklasse, auf. Die 2.Mannschaft wollte nicht
zurückstehen und wurde Meister der Kreisklassen. Der Aufstieg in
die Meisterklasse war wohl der Höhepunkt in unserer
Vereinsgeschichte. Höheinöd war (und ist es auch heute noch) der
kleinste Verein, der jemals im pfälzischen „Oberhaus“
angetreten ist. Wir kämpften damals gegen alle pfälzischen
Spitzenmannschaften und alle sind mit Hochachtung und Respekt gegen
uns angetreten. Das diese Klasse nicht lange verkraftet werden
konnte war allen klar und 1963 kam auch der Abstieg und das wohl
schwerste Jahr für unseren Verein. Acht Spieler, also eine
komplette Mannschaft, verließen unseren Verein, teils wegen Umzug,
teils wegen Neugründungen der Vereine Waldfischbach und Rodalben
und der damalige und jetzige Vorsitzende Heiny Negle musste sehr
viel Mühe aufwenden, Spieler, die zuvor nicht berücksichtigt
wurden, zu motivieren. Auch
die Landesklasse konnte nicht gehalten werden und wir stiegen in die
Bezirksklasse ab. Dort wurde mit wechselndem Erfolg gespielt, einmal
wurden wir Pokalmeister und 1984 kamen wir in die neu gegründete
Bezirksliga Südwest. Nach
einem erfolgreichen Schachkurs für Anfänger konnte 1983 auch
wieder eine 2.Mannschaft gemeldet werden. 1993 kamen die Spieler des
SC Waldfischbach, die zum Teil bereits in den 50er Jahren bei uns
spielten, nach Höheinöd, da man Schwierigkeiten hatte eine
Mannschaft spielen zu lassen. Dies bedeutete für uns natürlich
eine große qualitative und quantitative Verstärkung: es konnte
eine 3.Mannschaft gemeldet werden und nach Abschluss der Saison war
Höheinöd/Waldfischbach mit allen drei Mannschaften Meister. Auch
als Ausrichter von offiziellen Meisterschaften machte sich Höheinöd
einen guten Namen. Zweimal wurden die Bezirksvergleichskämpfe,
jedes mal mit 150 Spielern aus der ganzen Pfalz, bei uns
ausgetragen. Zweimal waren wir Ausrichter der
Bezirks-Einzelmeisterschaft und stellten 1992 auch mit Arno Hemmer
den Bezirksmeister. Auch 1992 war die Jugend des pfälzischen
Schachbundes bei uns, um den Blitz-Schachmeister zu ermitteln. 1993
wurde die Rheinland-Pfälzische Schnellschach-Meisterschaft, bei der
auch Bundesligaspieler an den Start gingen, bei uns ausgetragen. Wir
ließen eine Saar-Pfälzische Schnellschach-Meisterschaft, bei der
auch Bundesligaspieler an den Start gingen, bei uns austragen. 1995
im Jubiläumsjahr unseres Dorfes, richteten wir das größte Turnier
des Pfälzischen Schachbundes, den Schach-Kongress bei dem ca. 400
Teilnehmer an den Start gingen, aus. Somit können wir mit ruhigem
Gewissen behaupten dass wir nicht nur einer der erfolgreichsten,
sondern auch einer der aktivsten Vereine unseres Ortes sind.
|
| Gleichberechtigte Vorsitzende: |
| Torsten Hirth,
|
| Turnstraße 1a, 66919 Hermersberg, Tel.:06333-65025 |
| Gerhard Sema, |
| Kelterweg 6, 66989 Höhfröschen, Tel.: 06334-4490 344 |
| Siehe oben, |
| oder per e-mail
|